Unterschiedlichste Wüsten- und Canyonlandschaften von
faszinierender Schönheit kombiniert mit atemberaubenden Tierbegegnungen
garantieren dem Naturfreund eines der eindrucksvollsten Reiseerlebnisse. Den
Reisenden erwartet in diesem sympathischen Land eine unglaubliche Vielfalt von
Landschaftsformen – vor allem in der Wüste Namib und am zweitgrößten Canyon
unserer Erde, dem Fish River Canyon. Die Vielzahl der Wildtiere (Elefanten,
Giraffen, Löwen, Zebras, Antilopen…) an den Wasserlöchern der Etosha-Pfanne
während der Trockenzeit machen den Etosha-Nationalpark zum wohl
beeindruckendsten Naturschutzgebiet Afrikas. Grandiose Landschaften und
märchenhafte Sonnenauf- und -untergänge werden jeden Reisefreund begeistern!
1. Tag: Flug nach Windhoek / Fahrt Auob Lodge
Je nach gebuchtem Flug ist die Ankunft in
Windhoek am Morgen. Wir verlassen Windhoek und fahren Richtung Süden durch die
Ausläufer der Kalahari-Dünen, die mit ihrer roten Färbung beeindrucken. Die
Kalahari ist eines der größten Trockengebiete unserer Erde. Die Tiere in diesem
Gebiet haben sich dem Leben in dieser extremen Wildnis mit oft ungewöhnlichen
Methoden angepasst. Wir erreichen die Auob Lodge, eine grüne Oase in der
Kalahari. Die roten Dünen der Kalahari stehen in starkem Kontrast zu den weißen
Kalkfelsen im trockenen Flussbett des Auob Flusses. In dem etwa 8000 ha großen
Gebiet können verschiedene Antilopenarten, Giraffen, kleinere Säugetiere und
Vogelarten beobachtet werden. Die verschiedenen Pflanzen haben sich in diesem
Gebiet den harten Bedingungen der Kalahari gut angepasst. Am Nachmittag
unternehmen wir eine Pirschfahrt im offenen Geländefahrzeug und bei einem Drink
zum Sonnenuntergang können wir sicherlich schon unsere ersten Tierbeobachtungen
machen. Wir genießen die friedliche Atmosphäre am Swimming Pool oder entdecken
die Umgebung auch noch zu Fuß – Lodgeübernachtung.
Fahrstrecke: ca. 380 km

2. Tag:
Quiver Tree Camp
Wir fahren über
Stampriet, Gochas und Koes in Richtung Keetmanshoop. Rund 13 Kilometer
nordöstllich von Keetmanshoop liegt der spektakuläre und mittlerweile zum
National Monument deklarierte Köcherbaum Wald. Der Köcherbaum – oder "Kokerboom"
in Afrikaans – ist besonders im heißen und trockenen Süden Namibias heimisch.
Die bis zu neun Meter hohen Gewächse sind Sukkulenten. Sie passen sich an die
extremen Umweltbedingungen an, indem sie in ihrem Stamm Wasser speichern.
Köcherbäume blühen erstmals nach 20 bis 30 Jahren und können bis zu 300 Jahre
alt werden. Das Holz ist sehr leicht und innen schwammig. Da sich Stamm und Äste
leicht aushöhlen lassen wurden sie von den einst hier lebenden San
(Buschmännern) als Köcher für ihre Pfeile benutzt - Campingübernachtung.
Fahrstrecke: ca. 350 km
3. Tag:
Fish River Canyon
Unsere Reise führt uns zunächst nach Keetmannshoop. Die Stadt wurde 1866 als
Missionsstation gegründet und nach dem deutschen Kaufmann Johann Keetman
benannt, der die Mission finanziell unterstützte. Die alte Kirche in
Keetmanshoop beherbergt heute ein Museum in dem die Geschichte der Stadt
illustriert ist. Sehenswert ist auch das alte "Kaiserliche Postamt" aus dem
Jahre 1910, das heute die Touristeninformation beherbergt. Wir fahren weiter bis
zum Fish River Canyon. Der Fish River ist mit 650 Kilometern der längste Fluss
in Namibia. Er entspringt im östlichen Naukluft Gebirge und mündet südwestlich
von Ai-Ais in den Oranje. Der Canyon am Unterlauf gehört zu den
eindrucksvollsten Naturschönheiten im südlichen Teil Namibias. Mit seiner Tiefe
von bis zu 550 Metern gilt der Fish River Canyon - nach dem Grand Canyon in
Amerika - als zweitgrößter Canyon der Welt. Die Schlucht windet sich über eine
Distanz von rund 160 Kilometern durch das zerklüftete Koubis-Bergmassiv bis
hinunter nach Ai-Ais – Campingübernachtung.
Gehzeit: ca. 1 Std.

4.
Tag: Klein Aus Vista
Heute gelangen wir an den Rand der Wüste Namib und
schlagen unser Nachtlager in der Gegend von Klein Aus Vista für 2 Nächte auf.
Von unserem Campingplatz aus haben wir einen phantastischen Blick auf die
Namibwüste und das Diamantensperrgebiet. Inmitten dieser kargen Vulkanlandschaft
und der von Kameldornbäumen durchzogenen Wüstenlandschaft leben die
sagenumwobenen Wildpferde der Namib. Bis heute ist ihre genaue Herkunft nicht
ganz geklärt.
Gehzeit: 2 – 4 Std.
Fahrstrecke: ca. 275 km

5. Tag:
Wüste Namib – Lüderitz - Kolmanskop
Die Wüste Namib mit ihren unendlichen Sanddünen durchqueren wir heute auf
unserer Fahrt zur Atlantikküste. Die Wüste zeigt sich von einer ihrer schönsten
Seiten. Die Sanddünen leuchten in den unterschiedlichsten Farben und bieten
grandiose Landschaftsbilder. In Lüderitz angekommen, fahren wir hinaus zum Diaz
Punt, wo wir Flamingos, Pinguine und Robben auf den vorgelagerten Inseln
beobachten können. Nach Besichtigung der Geisterstadt Kolmanskop, gelegen
inmitten der ergiebigsten Diamantenfelder der Erde, übernachten wir nochmals auf
dem Hochplateau von Klein Aus Vista.
Gehzeit: ca. 1-2 Std.
Fahrstrecke: ca. 125 km
6. Tag:
Wüste Namib/Sesriem
Wir verlassen den Süden Namibias
und wenden uns nach Norden, um durch die schönsten und unberührtesten Teile der
Wüste Namib einen der absoluten Höhepunkte unserer Reise, die Sanddünen im
Sossusvlei, zu erreichen. Wir schlagen unser Camp direkt am Parkeingang bei
Sesriem auf.
Fahrstrecke: ca. 350 km

7. Tag:
Namibdünen
Sossusvlei – Namib Naukluft
Am frühen
Morgen fahren wir zu den höchsten Sanddünen ins Sossusvlei. Etwa 3 km vor dem
Sossusvlei müssen wir unser Fahrzeug stehen lassen und erreichen die Senke nach
einer kurzen Wanderung (fakultativ stehen auch örtliche Allradfahrzeuge zur
Verfügung, ca. € 15,- p.P.). Bei einer Wanderung auf eine dieser imposanten
Dünen genießen wir einen unvergesslichen Ausblick über dieses gigantische
Dünenmeer. Im Anschluss daran machen wir uns auf den Weg in den Naukluft Park.
Dort schlagen wir unser Camp auf.
Gehzeit: ca. 3- 4 Std.
Fahrstrecke: ca. 90 km
8. Tag:
Namib-Naukluft-Nationalpark – Blutkoppe
Am frühen
Morgen werden wir diese Bergwildnis auf einer Wanderung erforschen. Je nach
Jahreszeit treffen wir hier auf sprudelnde Gebirgsbäche, die sich in glasklaren
Pools sammeln und zum erfrischenden Bad einladen. Selbst in der Trockenzeit gibt
es hier reichliche Wasservorkommen, sodass auch zu dieser Zeit eine erstaunliche
Vegetation gedeiht. Anschließend brechen wir unser Lager ab und fahren weiter
zur Blutkoppe. An der Blutkuppe, einem Bergmassiv, das wegen seiner je nach
Lichtverhältnissen blutroten Verfärbung diesen Namen trägt, schlagen wir unser
Wüstencamp auf.
Gehzeit: ca. 2-3 Std.
Fahrstrecke: ca. 165 km
9. Tag:
Blutkuppe –
Swakopmund
Die Frühaufsteher besteigen
auf einer kurzen Wanderung das Massiv der Blutkuppe und erleben einen
traumhaften Sonnenaufgang. Nach einem gemütlichen Frühstück machen wir uns auf
den Weg an die Küste, aber vorher machen wir noch einen Abstecher zu den
Welwitschias. Diese Pflanzen gedeihen nur hier in Südwestafrika und zählen zu
den ältesten Lebewesen unserer Erde. Bis zu 2.000 Jahre alt werden diese
eigentümlichen Lebewesen.
Anschließend Fahrt durch die so genannte
„Mondlandschaft“, einer unwirklichen, fast beängstigenden, jedoch faszinierenden
Berg- und Canyonlandschaft inmitten der Namib. Wir erreichen den Atlantischen
Ozean und das Küstenstädtchen Swakopmund. Ein Stadtbummel durch das historische
Swakopmund mit vielen Gebäuden aus der deutschen Kolonialzeit beschließt den
heutigen Tag. Wir quartieren uns für 2 Nächte im Gästehaus ein.
Gehzeit: 2 Std.
Fahrstrecke: ca. 115 km

10. Tag:
Swakopmund
Am Vormittag unternehmen wir von
Walvis Bay aus einen Bootsausflug zu einer Robbenkolonie. Unzählige Pelzrobben
leben hier in einem heillosen Durcheinander und können aus allernächster Nähe
beobachtet werden. Der Nachmittag bleibt für eigene Exkursionen. Es besteht die
Möglichkeit für einen Rundflug über die Wüste Namib mit phantastischen
Ausblicken auf die Wüstenlandschaften aus der Vogelperspektive – ein
unvergessliches Erlebnis (fakultativ, ca. € 120,- p.P.). Sehr interessant ist
auch ein Stadtbummel durch das historische Swakopmund mit vielen Gebäuden aus
der Kolonialzeit. Gästehausübernachtung wie am Vortag.
11. Tag:
Spitzkoppe - Brandberg
Das Namib-Naukluft-Naturschutzgebiet
ist das Größte in Namibia. An der Blutkuppe, einem Bergmassiv, das wegen seiner
je nach Lichtverhältnissen blutroten Verfärbung diesen Namen trägt, schlagen wir
unser Wüstencamp auf. Wir besteigen auf einer kurzen Wanderung das Massiv der
Blutkuppe und erleben einen traumhaften Sonnenuntergang. (Gehzeit: 2 Std.)
12. Tag:
Palmwag
Nach einer kurzen Wanderung am frühen
Morgen sind wir bei einer der geheimnisvollsten Felszeichnungen aus
prähistorischer Zeit. Die „White Lady of the Brandberg“ soll etwa 15.000–16.000
Jahre alt sein und gibt der Wissenschaft bis heute große Rätsel auf. Das
Damaraland erstreckt sich im Nordwesten Namibias südlich des Kaokovelds zwischen
Erongo und der Etosha Pfanne. Dem Besucher eröffnen sich auf der Fahrt durch das
Gebiet immer wieder grandiose Landschaften mit bizarren Bergen und weiten
steinigen Ebenen. Nur selten trifft man auf Menschen und Siedlungen. Dafür gibt
es noch wild lebende Nashörner und Wüstenelefanten, hauptsächlich im westlichen
Teil. Dieses Paradies am Uniabrivier im nordwestlichen Namibia hat eine
wildreiche und atemraubende Umgebung. Unser Ziel ist die Oase der Palmwag Lodge
wo wir unser Camp für 2 Nächte aufschlagen. Wir können die Natur genießen und
auf eigene Faust erkunden.
Fahrstrecke: ca. 280 km
13. Tag:
Palmwag
Während einer morgendlichen geführten
3 – 5-stündigen Safari zu Fuß entlang des Uniabriviers im Konzessionsgelände der
Palmwag Lodge können wir die Faszination von Fauna und Flora dieser herrlichen
Region Namibias erleben. Mit etwas Glück werden wir die seltenen Wüstenelefanten
beobachten können. Am Nachmittag können wir uns am Pool entspannen oder nochmals
auf Erkundungstour gehen und die einmalige Landschaft und Tierwelt genießen.
Gehzeit: ca. 3-5 Std.

14. Tag:
Etoscha Nationalpark
Wir fahren weiter in Richtung Norden
zur Etoscha-Pfanne, einem weiteren Höhepunkt unserer Reise. Unser Camp schlagen
wir im Etoscha Nationalpark auf. Das Camp Okaukuejo liegt direkt an einer
beleuchteten Wasserstelle und bietet gute Möglichkeiten für Tierbeobachtungen.
An dem Wasserloch finden sich am späten Nachmittag und am Abend oft Antilopen,
Giraffen, Elefanten und vielleicht sogar Nashörner ein.
Fahrstrecke: 320 km

15. / 16. Tag:
Etoscha Nationalpark
Die Etoscha-Pfanne verspricht
einzigartige Tierbegegnungen. Das Wildschutzgebiet gehört zweifellos zu den
wichtigsten Tierreservaten der Erde. Auf über 22.270 Quadratkilometern können
sich die großen Tierherden noch uneingeschränkt bewegen und man findet noch fast
alle Wildtiere Südwestafrikas im Busch oder auf den großen offenen Ebenen. An
den Wasserlöchern in der Senke versammeln sich unzählige Wasservögel und
Wildherden. Antilopen, Zebras, Giraffen kommen in großen Herden vor, Löwen und
Elefanten sind häufig zu beobachten, während man für Leoparden und Geparden
schon etwas Glück und vor allem Ausdauer braucht. Auf verschiedenen
Pirschfahrten, den sogenannten „Gamedrives“, werden wir uns viel Zeit für eines
der letzten Tierparadiese unserer Erde nehmen. Ein Höhepunkt wird sicherlich
auch die Übernachtung in einem der Camps (Okaukuejo/Halali/Namutoni) sein, die
direkt an einer Wasserstelle liegen, nachts beleuchtet sind und gute
Möglichkeiten zur Tierbeobachtung bieten. Am Wasserloch direkt neben dem
umzäunten Rastlager können wir wahrscheinlich auch wieder Antilopen, Giraffen,
Elefanten und vielleicht sogar Nashörner sehen. Zusätzlich zu den Exkursionen
mit unserem Fahrzeug unternehmen wir eine ganztägige Pirschfahrt im offenen
Safarifahrzeug.
