1. Tag:
Flug nach Windhoek
Je nach gebuchtem Flug ist die Ankunft in Windhoek am
Morgen. Wir verlassen Windhoek und fahren Richtung Süden durch die Ausläufer
der Kalahari-Dünen, die mit ihrer roten Färbung beeindrucken. Die Kalahari ist
eines der größten Trockengebiete unserer Erde. Die Tiere in diesem Gebiet haben
sich dem Leben in dieser extremen Wildnis mit oft ungewöhnlichen Methoden
angepasst. Wir erreichen die Auob Lodge, eine grüne Oase in der Kalahari.

Die roten Dünen der Kalahari stehen in starkem Kontrast zu
den weißen Kalkfelsen im trockenen Flussbett des Auob Flusses. In dem etwa 8000
ha großen Gebiet können verschiedene Antilopenarten, Giraffen, kleinere
Säugetiere und Vogelarten beobachtet werden. Die verschiedenen Pflanzen haben
sich in diesem Gebiet den harten Bedingungen der Kalahari gut angepasst. Am
Nachmittag unternehmen wir eine Pirschfahrt. Wir genießen die friedliche
Atmosphäre am Swimming Pool oder entdecken die Umgebung auch noch zu Fuß –
Campingübernachtung.
2. Tag:
Kgalagadi Transfrontier Nationalpark
Wir folgen dem Flussbett des Auob und fahren bei Mata Mata
über die Grenze nach Südafrika und erreichen den ehemaligen Kalahari Gemsbok
Nationalpark der jetzt Kgalagadi Transfrontier Nationalpark genannt wird und
grenzübergreifend von beiden Ländern verwaltet wird. Die Kalahari ist eine der
größten Wüsten unserer Erde. Die Tiere in der Kalahariwüste haben sich dem
Leben in dieser extremen Wildnis mit oft ungewöhnlichen Methoden angepasst. Für
2 Nächte schlagen wir unser Camp im Kalahari Gemsbok Nationalpark auf.
3. Tag:
Kgalagadi Transfrontier Nationalpark
Um die Kalahari und deren Tiere näher kennenzulernen, müssen
wir früh aufstehen. Im ausgetrockneten Flussbett des Auob und des Nossob
durchfahren wir den Kalahari Gemsbok Nationalpark. Zwischen roten Dünen und
Savannen erleben wir diese einzigartige Landschaft während unserer
Pirschfahrten. Über 50 verschiedene Säugetiere finden sich hier und mit sehr
großer Wahrscheinlichkeit sehen wir viele verschiedene

Antilopenarten, Gnus, Zebras, Strauße, Löwen, Leoparden,
Schakale und Löffelhunde. Der Kgalagadi Transfrontier Nationalpark ist Heimat
der größten noch existierenden Wildtierherden Südafrikas. Übernachtung wie am
Vortag.
4. Tag:
Augrabies Wasserfälle
Weiter nach Süden führt uns die Reise durch phantastische
Landschaften zu den Augrabies Fällen, die zu den sechs größten Wasserfällen der
Erde zählen. Auf dem Weg dorthin machen wir noch einen Halt bei einem
Köcherbaumwald.

Die Äste der Köcherbäume dienten den Buschmännern als Köcher
für Ihre Pfeile. Bei den Augrabies Falls angekommen erleben wir wie der Oranje
sich hier in einen atemberaubenden Canyon stürzt und selbst in der Trockenzeit
führt der Fluss gewaltige Wassermassen mit sich. Hier werden wir auch den
eigentümlichen Klippschliefern begegnen. Obwohl diese Tiere wohl eher an Biber
erinnern, haben sie die gleichen Vorfahren wie die Elefanten. Nahe unserem
Zeltplatz leben diese Tiere in den Winkel und Gängen der Felsen. Wir wandern am
Canyonrand entlang und genießen einmalige Ausblicke. In dem angrenzenden
Wildnisschutzgebiet leben noch einige Nashörner - Campingübernachtung.
(Gehzeit: ca. 3 Std.)
5. Tag:
Fish River Canyon
Auf schöner Strecke durchfahren wir wilde Berglandschaften
und machen noch einen Halt bei einem Köcherbaumwald. Die Äste der Köcherbäume
dienten den Buschmännern als Köcher für Ihre Pfeile. Wir erreichen den Fish
River Canyon, wo wir unsere Zelte aufschlagen werden. Der Fish River Canyon ist
die größte Schlucht Afrikas und zweitgrößter Canyon der Erde. Ebenso wie am
Grand Canyon in den USA bietet sich eine Fülle unterschiedlichster Formen und
Farben. Von den Aussichtspunkten direkt am Canyonrand hat man schöne Ausblicke
auf die 161km lange und bis 549m tiefe Schlucht. Malerische Sonnenuntergänge
sind in dieser großartigen Landschaft eine Selbstverständlichkeit. (Gehzeit:
ca. 1 Std.)
6. Tag:
Namibwüste
Heute gelangen wir an den Rand der Wüste Namib und schlagen
unser Nachtlager in der Gegend von Klein Aus Vista auf. Von unserem
Campingplatz aus haben wir einen phantastischen Blick auf die Namibwüste und
das Diamantensperrgebiet. Inmitten dieser kargen Vulkanlandschaft und der von
Kameldornbäumen durchzogenen Wüstenlandschaft leben die sagenumwobenen
Wildpferde der Namib. Bis heute ist ihre genaue Herkunft nicht ganz geklärt.
(Gehzeit: 2 – 4 Std.)

7. Tag:
Wüste Namib – Lüderitz - Kolmanskop
Die Wüste Namib mit ihren unendlichen Sanddünen durchqueren
wir heute auf unserer Fahrt zur Atlantikküste. Die Wüste zeigt sich von einer
ihrer schönsten Seiten. Die Sanddünen leuchten in den unterschiedlichsten Farben und bieten grandiose
Landschaftsbilder. In Lüderitz angekommen, fahren wir hinaus zum Diaz Punt, wo
wir Flamingos, Pinguine und Robben auf den vorgelagerten Inseln beobachten
können. Nach Besichtigung der Geisterstadt Kolmanskop, gelegen inmitten der
ergiebigsten Diamantenfelder der Erde, übernachten wir nochmals auf dem
Hochplateau von Klein Aus Vista. (Gehzeit: ca. 1 Std.)
8. Tag:
Namibdünen Sossusvlei
Wir verlassen den Süden Namibias und wenden uns nach Norden,
um durch die schönsten und unberührtesten Teile der Wüste Namib einen der
absoluten Höhepunkte unserer Reise, die Sanddünen im Sossusvlei, zu erreichen.
Wir schlagen unser Camp für 2 Tage auf.

9. Tag:
Namibdünen Sossusvlei – Wanderung – Sesriem Canyon
Am frühen Morgen fahren wir zu den höchsten Sanddünen ins
Sossusvlei. Etwa 3 km vor dem Sossusvlei müssen wir unser Fahrzeug stehen
lassen und erreichen die Senke nach einer kurzen Wanderung (fakultativ stehen
auch örtliche Allradfahrzeuge zur Verfügung, ca. €uro 20,- p.P.). Bei einer
Wanderung auf eine dieser imposanten Dünen genießen wir einen unvergesslichen
Ausblick über dieses gigantische Dünenmeer. Am Nachmittag erkunden wir den
Sesriem Canyon, wo sich der Tsauchab-Fluss ca. 50 m tief in das schieferartige
Gestein hineingefressen hat. Zum Sonnenuntergang können wir das herrliche
Farbenspiel der Wüste Namib erleben. Fakultativ besteht auch die Möglichkeit
für einen Rundflug über die Namibwüste (ca. €uro 90 p.P.). Übernachtung wie am
Vortag. (Gehzeit: ca.3- 4 Std.)
10. Tag:
Namib-Naukluft-Nationalpark – Wanderung
Heute erreichen wir den östlichsten Teil des Namib-Naukluft-Naturschutzgebietes,
die Naukluft-Berge. Hier haben wir Zeit, diese Bergwildnis auf einer Wanderung
zu erforschen. Je nach Jahreszeit treffen wir hier auf sprudelnde Gebirgsbäche,
die sich in glasklaren Pools sammeln und zum erfrischenden Bad einladen. Selbst
in der Trockenzeit gibt es hier reichliche Wasservorkommen, sodaß auch zu
dieser Zeit eine erstaunliche Vegetation gedeiht. (Gehzeit: ca. 4 Std.)
11. Tag:
Blutkuppe – Wüstencamp
Das Namib-Naukluft-Naturschutzgebiet ist das Größte in Namibia.
An der Blutkuppe, einem Bergmassiv, das wegen seiner je nach Lichtverhältnissen
blutroten Verfärbung diesen Namen trägt, schlagen wir unser Wüstencamp auf. Wir
besteigen auf einer kurzen Wanderung das Massiv der Blutkuppe und erleben einen
traumhaften Sonnenuntergang. (Gehzeit: 2 Std.)

12. Tag:
Atlantischer Ozean - Swakopmund
Durch einsame Hochebenen fahren wir zu den Welwitschias.
Diese Pflanzen gedeihen nur hier in Südwestafrika und zählen zu den ältesten Lebewesen unserer Erde. Bis zu 2.000
Jahre alt werden diese eigentümlichen Lebewesen. Anschließend Fahrt durch die so
genannte „Mondlandschaft“, einer unwirklichen, fast beängstigenden, jedoch
faszinierenden Berg- und Canyonlandschaft inmitten der Namib. Wir erreichen den
Atlantischen Ozean und das Küstenstädtchen Swakopmund. Ein Stadtbummel durch
das historische Swakopmund mit vielen Gebäuden aus der deutschen Kolonialzeit
beschließt den heutigen Tag. Wir quartieren uns für 2 Nächte im Hotel ein.
13. Tag:
Swakopmund
Am Vormittag unternehmen wir einen Bootsausflug zu einer
Robbenkolonie. Unzählige Pelzrobben leben hier in einem heillosen Durcheinander
und können aus allernächster Nähe beobachtet werden. Der Nachmittag bleibt für
eigene Exkursionen. Es besteht die Möglichkeit für einen Rundflug über die
Wüste Namib mit phantastischen Ausblicken auf die Wüstenlandschaften aus der
Vogelperspektive – ein unvergessliches Erlebnis (fakultativ, ca. €uro 100,-
p.P.). Sehr interessant ist auch ein Stadtbummel durch das historische
Swakopmund mit vielen Gebäuden aus der Kolonialzeit. Hotelübernachtung wie am
Vortag.

14. Tag:
Spitzkpoppe - Brandberg
Richtung Norden geht unsere Fahrt weiter und wir erreichen
das Gebiet der Spitzkoppe (1.728 m), das „Matterhorn Namibias“. Dieses
Bergmassiv ragt aus dieser weiten Ebene und ist weithin sichtbar.
Felszeichnungen der Buschmänner zeugen von einer frühen Besiedlung dieses
Gebiets. Wir fahren noch ein Stück weiter und schlagen heute am Brandberg im
Damaraland unter dem unbeschreiblichen Sternenhimmel Afrikas unser Camp auf. (Gehzeit: ca. 1 Std.)

15. Tag:
Brandberg – Etoscha Nationalpark
Nach einer kurzen Wanderung am frühen Morgen sind wir bei
einer der geheimnisvollsten Felszeichnungen aus prähistorischer Zeit. Die
„White Lady of the Brandberg“ soll etwa 15.000–16.000 Jahre alt sein und gibt
der Wissenschaft bis heute große Rätsel auf. Vorbei an Tafelbergen, die in
ihrer Form den Bergmassiven im Monument Valley in den USA in nichts nachstehen,
führt unser Weg nach Norden zur Etoscha-Pfanne, einem weiteren Höhepunkt
unserer Reise. Unser Camp schlagen wir im Etoscha Nationalpark auf. Das Camp
Okaukuejo liegt direkt an einer beleuchteten Wasserstelle und bietet gute
Möglichkeiten für Tierbeobachtungen. An dem Wasserloch finden sich am späten
Nachmittag und am Abend oft Antilopen, Giraffen, Elefanten und vielleicht sogar Nashörner ein.
(Gehzeit: ca. 3 Std.)
16./17. Tag:
Etoscha Nationalpark
Die Etoscha-Pfanne verspricht einzigartige Tierbegegnungen.
Das Wildschutzgebiet gehört zweifellos zu den wichtigsten Tierreservaten der
Erde. Auf über 22.270 Quadratkilometern können sich die großen Tierherden noch
uneingeschränkt bewegen und man findet noch fast alle Wildtiere Südwestafrikas
im Busch oder auf den großen offenen Ebenen. An den Wasserlöchern in der Senke
versammeln sich unzählige Wasservögel und Wildherden. Antilopen, Zebras,
Giraffen kommen in großen Herden vor, Löwen und

Elefanten sind häufig zu beobachten, während man für
Leoparden und Geparden schon etwas Glück und vor allem Ausdauer braucht. Auf
verschiedenen Pirschfahrten, den so genannten „Gamedrives“, werden wir uns viel
Zeit für eines der letzten Tierparadiese unserer Erde nehmen. Ein Höhepunkt
wird sicherlich auch die Übernachtung im Camp Halali und Camp Namutoni sein,
die beide auch direkt an einer Wasserstelle liegen, nachts beleuchtet sind und
gute Möglichkeiten zur Tierbeobachtung bieten. Am Wasserloch direkt neben dem
umzäunten Rastlager können wir wahrscheinlich auch wieder Antilopen, Giraffen,
Elefanten und vielleicht sogar Nashörner sehen. Zusätzlich zu den Exkursionen
mit unserem Fahrzeug im Park unternehmen wir eine halbtägige Pirschfahrt im
offenen Safarifahrzeug.

Windhoek
Durch Hereroland fahren wir zurück nach Windhoek und
quartieren uns im Hotel ein. Unterwegs machen wir einen Stop in Okahandja bei
den Holzschnitzern mit der Möglichkeit für den Einkauf von Souvenirs. Je nach
Zeitverfügbarkeit unternehmen wir heute bzw. morgen noch eine Stadtrundfahrt in
Windhoek.
19. Tag:
Programmende
Je nach gebuchtem Flug bleibt noch Zeit für letzte Einkäufe
und Stadtbesichtigungen.
DATEN/PREISE
Mar 2010 - 23
Jul 2010 - 18
Aug 2010 - 15
Okt 2010 - 10
Dez 2010 - 19