
Fahrplan: Namibia - Namib / DamaraKaoko / Etoscha
Eine Reise für Tier- und
Naturliebhaber, Landschaftsgenießer und Menschen, die den Kontakt zu fremden
Kulturen schätzen. Das Kaokoland und Damaraland
bietet die letzte Halbwüsten-Wildnis Afrikas. Hier leben Nashörner, Wüstenelefanten und Löwen noch
frei ausserhalb eines Tierparkes leben. Hobatere bietet abwechslungsreiche
Tierbeobachtungen, eine reiche Vogelwelt und die Möglichkeit, auch nachtaktive
Tiere zu entdecken. Der noch weitgehend unberuehrte Nord-Westen Namibias ist
für viele Besucher auch wegen des Hirtenvolks der OvaHimba sehr interessant.
Die Nordwestschleife und wird ergänzt durch das intensive Erleben des
wildreichen Etosha Nationalparks, der Fahrt durch das Land der OvaAmbo und den
tiefen Einblick in die faszinierenden Dünenlandschaften der Wüste Namib.
Tag 1 - Montag, der
28.Juni
2010
Ankunft am Windhoek
International Airport. Wir empfangen Sie am Flughafen und zeigen Ihnen bei
einer Stadtrundfahrt Windhoek, die
Hauptstadt Namibias. Wir führen Sie zu alten
Kolonialbauten, wie der Christuskirche, dem Tintenpalast, der “Alten Feste” und
natürlich diversen modernen Eindrücken der Innenstadt. Um Windhoek aus allen
Perspektiven kennen zu lernen, wird auch das ehemalige Eingeborenenviertel Katutura besucht.
Bei einem Stadtbummel können
Sie das bunte Gemisch der verschiedenen Völker und Kulturen Namibias auf sich
wirken lassen. Für die Gelegenheit, in Windhoek günstig Geld zu wechseln und
Einkäufe verschiedener Art zu tätigen, ist gesorgt.
1 Übernachtung Haus
Sonneneck, (Übernachtung
und Frühstück (Abendessen auf eigene Kosten)
Tage 2 und 3 - 29 + 30.6.2010
Über den Kupferberg Pass fahren
wir in südwestlicher Richtung durch das Khomashochland, eine hügelige
Akaziensavanne, die nach Westen immer karger wird. Wir erreichen die Randstufe
der Namib. Abrupt fällt das
Hochland in die Weite der ältesten Wüste, die Namib - die Welt tut sich vor uns
auf. Seit vielen Jahren kämpft sich
das sporadisch fließende Wasser des Tsauchab Trockenflusses durch die immer
weiter wachsende Dünenlandschaft der Namib Wüste. Und doch wird der Tsauchab
das Meer nie erreichen können, sondern in einer natürlichen Staumauer aus
riesigen Sanddünen versickern. Der Weg zum Ozean ist durch die abgeschnitten,
dabei ist die Lehmbodensenke "Sossusvlei"
entstanden. Das Sossusvlei ist umgeben von den höchsten Dünen der Welt.
Die Tier- und Pflanzenwelt der Namib faszinieren wegen ihrer besonderen Anpassung an die trockenen Wüstenzustände - ein
Paradies für Fotografen! Morgens früh, sobald die Sonne
aufgeht, fahren alle Touristen zum Sossusvlei. So überwältigend die
Dünenlandschaften auch sind, man müsste also dieses Naturwunder mit vielen
teilen. Wir wollen Ihnen gern ein
unberührtes und menschenleeres Sossusvlei bieten. Ganz einfach: Wir fahren
nachmittags hinein. Am Nachmittag wird das Licht immer besser, die Stimmung
immer ruhiger und man hat dieses Paradies „für sich“. Wir besichtigen
zusätzlich den Sesriem Canyon. Da wir zwei Übernachtungen auf
der Namib Desert Lodge sind, wollen wir Ihnen gern anhand eines Spaziergangs
die interessante Kleintierwelt der Namib näherbringen - ein Wüstenchamäleon
oder die Ludwigstrappe gehören nämlich genauso nach Namibia wie ein Elefant im
Etoschapark.
2 Übernachtungen
Namib
Desert Lodge, Abendessen,
Übernachtung und Frühstück
Tage 4 und 5 - 1 + 2.7.2010
Die Wüste lebt. Die Kiesflächen
der Namib breiten sich vor uns aus, hier und dort am Horizont ein Berg oder ein flimmernder
Horizont. Die langen geraden Straßen ab und zu mit einer kleinen
Staubfahne verziert. Hier fährt
man durch, hier bleibt man nicht, WIR wissen es besser; wir fahren auf Umwegen
noch tiefer in die atemberaubenden Weiten und schönsten Landschaften der Wüste
– hinein in granitische Skulpturlandschaften, uralte Erosionstäler und trockene
Flussbetten. Wir entdecken interessante Sukulenten und sehen seltene Vögel –
totenstille Umgebung, und doch begegnen wir womoeglich Giraffen, ziemlich
sicher Zebras und Antilopen und mit viel Glück auch Geparden.
Die Höhle der beiden Geologen
Henno Martin und Herman Korn - die Geschichte erzählen wir Ihnen vor Ort -
suchen wir zu Fuß auf, also bitte Wanderschuhe anziehen. Unterwegs sehen Sie die
weltberühmte "Welwitschia mirabilis" (1500 Jahre alt), Flechtenfelder
und das Erosionstal des Trockenflusses Swakop, der mit guten Grund
"Mondlandschaft" genannte Teil der Namib.
Swakopmund ist eine
deutschgeprägte Küstenstadt am Atlantik. Hier bleibt Zeit zum Bummeln,
Besichtigung der Sehenswürdigkeiten und Kaffeetrinken. In Swakop gibt es das
bestgeführte Privatmuseum im Land, ein
Meeresaquarium, eine Kristallgalerie und eine kleine Badebucht, die “Mole”
genannt.
Fakultativ:
Die Stadt Walvis Bay liegt
nur 30 km südlich von Swakopmund. Von hier starten Sie zu einer Meeressafar mit
einem Sportboot. Hautnah beobachten Sie hier Delphine und Robben. Ffrische
Austern werden an Bord mit Sekt als kleine Spezialität serviert. Die
vielfältige Vogelwelt begeistert jeden Fotografen.
Wer gern der Natur noch näher
kommen und den Robben wirklich auf „Tuchfühlung“ nahe kommen will, der bucht
eine Kajaktour
in der Lagune.
Die Robbenkolonie bei „Pelican
Point“ ist über mehrere tausend Robben stark und wirklich einen Besuch wert.
Es könnten auch Flüge über
die Namib Wüste, Angeln, Fallschirmspringen und vieles mehr organisiert erden.
2 Übernachtungen
Hotel
Pension Rapmund, Übernachtung und
Frühstück (Abendessen a la carte und auf eigene Kosten)
Tage 6 und 7 - 3 + 4.7.2010
Jeder Südwester / Namibier weiß
- der Erongo ist auf Ameib am schönsten. Ameib bedeutet soviel wie "grüner
Platz" oder "guter Platz". Im direkten Kontrast zu den Kiesflächen
der Namib wächst der Erongo, ein Granitgebirge über 2000 m hoch, wie gewaltige
Gesteinsblasen in den Horizont.
Dieses “grüne Paradies” ist die
Heimat verschiedenerer endemischer Vogelarten, wie Monteirotoko,
Hartlaubfrankoline und Rüppelpapageien. Zwischen den Gesteinen sind
interessante Pflanzen zu entdecken, und man kann sich an den gigantisch
aufgetürmten Granitkugeln der Bull‘s Party kaum satt sehen. Eine Wanderung
durch das Gelände fuehrt zur schon von Ureinwohnern bewohnten Phillipshöhle. Die
Höhlenwände sind übersäht von Buschmannsmalereien - unter anderem auch der
berühmte „weiße Elefant“.
2 Übernachtungen Ameib
Ranch, Abendessen, Übernachtung
und Frühstück
Tage 8 und 9 - 5 + 6.7.2010
Nach einem gemütlichen
Frühstück geht die Reise weiter ins Damaraland. Inmitten der Mopanisavanne liegt eine wohl
gehütete und naturbelassene Wildnis. Louise und Steve Braine haben ihre
jahrelangen Kenntnisse als Wildhüter in Hobatere eingebracht und bieten ihren
Besuchern das absolute Naturerlebnis, ohne dabei auf angemessenen Komfort
verzichten zu müssen. Es könnte durchaus vorkommen, einem Elefanten am Pool zu
begegnen oder nachts nicht nur Eulen und jaulende Schakale, sondern auch Löwen
brüllen zu hören. Auf Hobatere sind Begegnungen mit endemischen Hartmann
Bergzebras, zahlreichen Antilopen und Giraffen zu erwarten. Löwen, Leoparden,
Geparden und Elefanten ziehen gern durch dieses Gebiet. Diese beobachten zu
können bleibt aber Glücksache.
Fakultativ:
Wir nehmen an Pirschfahrten in
offenen Geländefahrzeugen teil und bekommen auch die Gelegenheit, etwas zu
wandern. Hobatere Lodge bietet eine Nachtpirsch an, die zu Begegnungen mit
Erdferkeln, Stachelschweinen, Ginsterkatzen, Löffelhunden, Springhasen und
anderen nachtaktiven Tieren führen kann.
2 Übernachtungen Hobatere
Lodge, Abendessen, Übernachtung
und Frühstück
Aktivitäten fakultativ,
da es eine Auswahl verschiedener Aktivitäten gibt
Tage 10 und 11 - 7 + 8.7.2010
Das Kaokoland ist das Gebiet
der OvaHimba, Epupa Wasserfälle und unendlicher Mopanesavannen. Wir fahren in
den auessersten Nordwesten Namibias, bis an den Grenzfluss Kunene. Oft müssen wir halten, um einer
Rinderherde die Vorfahrt zu gewähren. Interessant, da die Hirten dieser Herden
zum Himbavolk gehören. Am Wegesrand zeigen sich die ersten Siedlungen, und wir
freuen uns, einen Einblick in das traditionelle Leben der Himba gewinnen zu
können. Mit einem einheimischen Führer besuchen wir einen Kraal. Uns wird z.B.
gezeigt wie sich die Damen mit Okrafett einreiben. Der Himbaführer dient als
Kommunikationsbrücke zwischen uns und dem Naturvolk, so dürfen Sie auch
unbekümmert fotografieren. Nach langer Fahrt durch
trockene Savanne zieht sich plötzlich ein grüner Palmenhain durch die hügelige
Landschaft. Wir treffen auf den Kunene. Die Epupa Wasserfälle sind ein
beeindruckendes Naturschauspiel und ein Tummelplatz für Tiere, Einheimische und
wenige Touristen, die es so weit in den Norden wagten.
1 Übernachtung Omarunga
Camp, 1 Übernachtung Kunene
River Lodge
Abendessen, Übernachtung
und Frühstück
Tage 12, 13, 14 und 15 - 9, 10,
11 + 12.7.2010
Eine sehr selten bereiste und
doch interessante Gegend Namibias ist der zentrale Norden. Hier leben die
OvaAmbo, auch Ovambo genannt, die über 50% der namibischen Bevölkerung bilden.
Die Fahrt durch das Ovamboland wird stark durch interessante Begegnungen am
Straßenrand geprägt - das echte Afrika, nur mal etwas anders – so wie Afrika
halt sein kann. Um die Traditionen der Owambo
etwas näher kennen zu lernen, besuchen wir einen traditionellen Kraal, einen modernen
„lebenden“ Kraal und die alte finnische Missionsstation des Nakambale „der Mann
mit dem Hut“. „Etosha“ oder "Großer
weißer Platz” ist eines der wildreichsten Gebiete in Afrika.
Schon in den 50er Jahren fuhr
man „in die Etoshapfanne“ um die reiche Tierwelt zu beobachten. Ein Pfanne voller Nichts, und
das über 4000 km² Fläche, wird umsäumt von einer stets wechselnden Vegetation –
so fährt man aus einem Trockenwald in eine endlose Grassteppe, die wieder in
einer Akaziensavanne endet und schließlich freut man sich über den Schatten des
dichten Mopanebaums. Die Tierwelt hat die Furcht vor Fahrzeugen verloren und
bietet vortreffliche Gelegenheit zur Tierbeobachtung und Fotografie. Zebras,
Antilopen, Elefanten, Nashörner, Löwen, Leoparden, Geparden kommen hier zwar
vor, wir wissen aber, dass alle „guten“ Beobachtungen auch eine Portion Glück
brauchen und konzentrieren uns auf die gesamte Tierwelt um Ihnen möglichst
viele Tiere, auch die kleineren, Vögel und Pflanzen zeigen zu können.
1 Übernachtung
Namutoni,
Doppelzimmer mit Badezimmer
1 Übernachtung Halali,
Doppelzimmer mit Badezimmer
1 Übernachtung Etosha
Safari Lodge, Abendessen, Übernachtung
und Frühstück
Anmerkung zur
Unterkunft: Halali liegt inmitten des Etoscha Nationalparks, hier also enormer
Platzvorteil. Der Besucher kann das meist gut
besuchte Moringa Wasserloch rund um die Uhr besuchen; ein großer Vorteil, da
man sich frei bewegen kann und die ganze Nacht vor der „Bühne“ verbringen kann.
Auch ist man bei verlassen des Geländes schon direkt im Park und gewinnt somit
sehr viel wertvolle Beobachtungszeit.
Tag 16 - 13.7.2010
Der letzte „Streckentag“ soll
zügig vorangehen, damit in der Hauptstadt noch genügen Zeit bleibt, namibische
Handarbeiten als Mitbringsel zu erwerben. In Windhoek haben sich viele Künstler
zusammengetan und einen großen
Markt, das „Arts- & Craftcentre“ gebildet. Hier darf der Kunde ungestört
die gesamte Palette namibischer Kunstartikel bewundern und erwerben.
1 Übernachtung Haus
Sonneneck, Übernachtung und
Frühstück (Abendessen auf eigene Kosten)
Tag 17 - Mittwoch, der 14.Juli
2010
Transfer zum internationalen
Flughafen in Windhoek und Abflug.
Eingeschlossen:
• Transfers
wie im Reiseverlauf angedeutet
•
Transport
in pisten- und safarifreundlichen Allrad Toyota Landcruiser - Fensterplatz für
jeden Teilnehmer
• Unterkünfte und Mahlzeiten
wie in Schrägschrift im Reiseverlauf angedeutet
• Aktivitäten wie in
Schrägschrift im Reiseverlauf angedeutet
• Eintrittsgebühren der
Nationalparks und Sehenswürdigkeiten im Reiseverlauf
• dreisprachige erfahrene
Reiseleitung - Führung in Deutsch
Ausgeschlossen:
• persönliche Ausgaben
• Getränke und Trinkgelder
• Internationale und Nationale
Flüg
2010 - Preis pro Person (15%
Mwst. eingeschlossen) bei einer Teilnehmerzahl von:
2 Personen: € 4725.00
3 Personen: € 3730.00
4 Personen: € 3232.00
5 Personen: € 2934.00
6 Personen: € 2735.00
7 Personen: € 2593.00
Einzelzimmerzuschlag: € 320.00
Bitte beachten:
Änderungen
am Programm aus buchungstechnischen Gründen vorbehalten. Preisänderungen bei starken Änderungen im
Wechselkurs vorbehalten.