Namib, Kalahari und
Etosha, eine 19-tägige Reise mit dem Zelt
Unterschiedlichste Wüsten- und Canyonlandschaften von
faszinierender Schönheit kombiniert mit atemberaubenden Tierbegegnungen
garantieren dem Naturfreund eines der eindrucksvollsten Reiseerlebnisse. Den
Reisenden erwartet in diesem sympathischen Land eine unglaubliche Vielfalt
von Landschaftsformen – vor allem in der Wüste Namib und am zweitgrößten
Canyon unserer Erde, dem Fish River Canyon. Die
Vielzahl der Wildtiere (Elefanten, Giraffen, Löwen, Zebras, Antilopen…) an
den Wasserlöchern der Etosha-Pfanne während der Trockenzeit machen den
Etosha-Nationalpark zum wohl beeindruckendsten Naturschutzgebiet Afrikas.
Grandiose Landschaften und märchenhafte Sonnenauf- und -untergänge werden
jeden Reisefreund begeistern!
1. Tag:Flug nach Windhoek / Fahrt Auob Lodge
Je nach gebuchtem Flug ist die Ankunft in Windhoek am Morgen. Wir verlassen
Windhoek und fahren Richtung Süden durch die Ausläufer der Kalahari-Dünen,
die mit ihrer roten Färbung beeindrucken. Die Kalahari ist eines der größten
Trockengebiete unserer Erde. Die Tiere in diesem Gebiet haben sich dem Leben
in dieser extremen Wildnis mit oft ungewöhnlichen Methoden angepasst. Wir
erreichen die Auob Lodge, eine grüne Oase in der Kalahari. Die roten Dünen
der Kalahari stehen in starkem Kontrast zu den weißen Kalkfelsen im
trockenen Flussbett des Auob Flusses. In dem etwa 8000 ha großen Gebiet
können verschiedene Antilopenarten, Giraffen, kleinere Säugetiere und
Vogelarten beobachtet werden. Die verschiedenen Pflanzen haben sich in
diesem Gebiet den harten Bedingungen der Kalahari gut angepasst. Am
Nachmittag unternehmen wir eine Pirschfahrt. Wir genießen die friedliche
Atmosphäre am Swimming Pool oder entdecken die Umgebung auch noch zu Fuß –
Campingübernachtung.
2. Tag:Kgalagadi Transfrontier Nationalpark
Wir folgen dem Flussbett des Auob und fahren bei Mata Mata über die Grenze
nach Südafrika und erreichen den ehemaligen Kalahari Gemsbok Nationalpark
der jetzt Kgalagadi Transfrontier Nationalpark genannt wird und
grenzübergreifend von beiden Ländern verwaltet wird. Die Kalahari ist eine
der größten Wüsten unserer Erde. Die Tiere in der Kalahariwüste haben sich
dem Leben in dieser extremen Wildnis mit oft ungewöhnlichen Methoden
angepasst. Für 2 Nächte schlagen wir unser Camp im Kalahari Gemsbok
Nationalpark auf.
3. Tag:Kgalagadi Transfrontier Nationalpark
Um die Kalahari und deren Tiere näher kennenzulernen, müssen wir früh
aufstehen. Im ausgetrockneten Flussbett des Auob und des Nossob durchfahren
wir den Kalahari Gemsbok Nationalpark. Zwischen roten Dünen und Savannen
erleben wir diese einzigartige Landschaft während unserer Pirschfahrten.
Über 50 verschiedene Säugetiere finden sich hier und mit sehr großer
Wahrscheinlichkeit sehen wir viele verschiedene Antilopenarten, Gnus,
Zebras, Strauße, Löwen, Leoparden, Schakale und Löffelhunde. Der Kgalagadi
Transfrontier Nationalpark ist Heimat der größten noch existierenden
Wildtierherden Südafrikas. Übernachtung wie am Vortag.
4. Tag:Augrabies Wasserfälle
Weiter nach Süden führt uns die Reise durch phantastische Landschaften zu
den Augrabies Fällen, die zu den sechs größten Wasserfällen der Erde zählen.
Auf dem Weg dorthin machen wir noch einen Halt bei einem Köcherbaumwald. Die
Äste der Köcherbäume dienten den Buschmännern als Köcher für Ihre Pfeile.
Bei den Augrabies Falls angekommen erleben wir wie der Oranje sich hier in
einen atemberaubenden Canyon stürzt und selbst in der Trockenzeit führt der
Fluss gewaltige Wassermassen mit sich. Hier werden wir auch den
eigentümlichen Klippschliefern begegnen. Obwohl diese Tiere wohl eher an
Biber erinnern, haben sie die gleichen Vorfahren wie die Elefanten. Nahe
unserem Zeltplatz leben diese Tiere in den Winkel-und Gängen der Felsen. Wir
wandern am Canyonrand entlang und genießen einmalige Ausblicke. In dem
angrenzenden Wildnisschutzgebiet leben noch einige Nashörner -
Campingübernachtung. (Gehzeit: ca. 3 Std.)
5. Tag:Fish River Canyon
Auf schöner
Strecke durchfahren wir wilde Berglandschaften und machen noch einen Halt
bei einem Köcherbaumwald. Die Äste der Köcherbäume dienten den Buschmännern
als Köcher für Ihre Pfeile. Wir erreichen den Fish River Canyon, wo wir
unsere Zelte aufschlagen werden. Der Fish River Canyon ist die größte
Schlucht Afrikas und zweitgrößter Canyon der Erde. Ebenso wie am Grand
Canyon in den USA bietet sich eine Fülle unterschiedlichster Formen und
Farben. Von den Aussichtspunkten direkt am Canyonrand hat man schöne
Ausblicke auf die 161km lange und bis 549m tiefe Schlucht. Malerische
Sonnenuntergänge sind in dieser großartigen Landschaft eine
Selbstverständlichkeit. (Gehzeit: ca. 1 Std.)
6. Tag:Namibwüste
Heute gelangen wir
an den Rand der Wüste Namib und schlagen unser Nachtlager in der Gegend von
Klein Aus Vista auf. Von unserem Campingplatz aus haben wir einen
phantastischen Blick auf die Namibwüste und das Diamantensperrgebiet.
Inmitten dieser kargen Vulkanlandschaft und der von Kameldornbäumen
durchzogenen Wüstenlandschaft leben die sagenumwobenen Wildpferde der Namib.
Bis heute ist ihre genaue Herkunft nicht ganz geklärt. (Gehzeit: 2 – 4 Std.)
7. Tag:Wüste Namib – Lüderitz - Kolmanskop
Die Wüste Namib mit ihren unendlichen Sanddünen durchqueren wir heute auf
unserer Fahrt zur Atlantikküste. Die Wüste zeigt sich von einer ihrer
schönsten Seiten. Die Sanddünen leuchten in den unterschiedlichsten Farben
und bieten grandiose Landschaftsbilder. In Lüderitz angekommen, fahren wir
hinaus zum Diaz Punt, wo wir Flamingos, Pinguine und Robben auf den
vorgelagerten Inseln beobachten können. Nach Besichtigung der Geisterstadt
Kolmanskop, gelegen inmitten der ergiebigsten Diamantenfelder der Erde,
übernachten wir nochmals auf dem Hochplateau von Klein Aus Vista. (Gehzeit:
ca. 1 Std.)
8. Tag:Namibdünen Sossusvlei
Wir
verlassen den Süden Namibias und wenden uns nach Norden, um durch die
schönsten und unberührtesten Teile der Wüste Namib einen der absoluten
Höhepunkte unserer Reise, die Sanddünen im Sossusvlei, zu erreichen. Wir
schlagen unser Camp für 2 Tage auf.
9. Tag:Namibdünen Sossusvlei – Wanderung – Sesriem
Canyon
Am frühen Morgen fahren wir zu den höchsten Sanddünen ins
Sossusvlei. Etwa 3 km vor dem Sossusvlei müssen wir unser Fahrzeug stehen
lassen und erreichen die Senke nach einer kurzen Wanderung (fakultativ
stehen auch örtliche Allradfahrzeuge zur Verfügung, ca. €uro 20,- p.P.). Bei
einer Wanderung auf eine dieser imposanten Dünen genießen wir einen
unvergesslichen Ausblick über dieses gigantische Dünenmeer. Am Nachmittag
erkunden wir den Sesriem Canyon, wo sich der Tsauchab-Fluss ca. 50 m tief in
das schieferartige Gestein hineingefressen hat. Zum Sonnenuntergang können
wir das herrliche Farbenspiel der Wüste Namib erleben. Fakultativ besteht
auch die Möglichkeit für einen Rundflug über die Namibwüste (ca. €uro 90 p.P.).
Übernachtung wie am Vortag.
(Gehzeit: ca.3- 4 Std.)
10. Tag:Namib-Naukluft-Nationalpark – Wanderung
Heute erreichen wir den östlichsten Teil des Namib-Naukluft-Naturschutzgebietes,
die Naukluft-Berge. Hier haben wir Zeit, diese Bergwildnis auf einer
Wanderung zu erforschen. Je nach Jahreszeit treffen wir hier auf sprudelnde
Gebirgsbäche, die sich in glasklaren Pools sammeln und zum erfrischenden Bad
einladen. Selbst in der Trockenzeit gibt es hier reichliche Wasservorkommen,
sodaß auch zu dieser Zeit eine erstaunliche Vegetation gedeiht. (Gehzeit:
ca. 4 Std.)
11. Tag:Blutkuppe – Wüstencamp
Das
Namib-Naukluft-Naturschutzgebiet ist das Größte in Namibia. An der
Blutkuppe, einem Bergmassiv, das wegen seiner je nach Lichtverhältnissen
blutroten Verfärbung diesen Namen trägt, schlagen wir unser Wüstencamp auf.
Wir besteigen auf einer kurzen Wanderung das Massiv der Blutkuppe und
erleben einen traumhaften Sonnenuntergang. (Gehzeit: 2 Std.)
12. Tag:Atlantischer Ozean - Swakopmund
Durch einsame Hochebenen fahren wir zu den Welwitschias. Diese Pflanzen
gedeihen nur hier in Südwestafrika und zählen zu den ältesten Lebewesen
unserer Erde. Bis zu 2.000 Jahre alt werden diese eigentümlichen Lebewesen.
Anschließend Fahrt durch die so genannte „Mondlandschaft“, einer
unwirklichen, fast beängstigenden, jedoch faszinierenden Berg- und
Canyonlandschaft inmitten der Namib. Wir erreichen den Atlantischen Ozean
und das Küstenstädtchen Swakopmund. Ein Stadtbummel durch das historische
Swakopmund mit vielen Gebäuden aus der deutschen Kolonialzeit beschließt den
heutigen Tag. Wir quartieren uns für 2 Nächte im Hotel ein.
13. Tag:Swakopmund
Am Vormittag
unternehmen wir einen Bootsausflug zu einer Robbenkolonie. Unzählige
Pelzrobben leben hier in einem heillosen Durcheinander und können aus
allernächster Nähe beobachtet werden. Der Nachmittag bleibt für eigene
Exkursionen. Es besteht die Möglichkeit für einen Rundflug über die Wüste
Namib mit phantastischen Ausblicken auf die Wüstenlandschaften aus der
Vogelperspektive – ein unvergessliches Erlebnis (fakultativ, ca. €uro 100,-
p.P.). Sehr interessant ist auch ein Stadtbummel durch das historische
Swakopmund mit vielen Gebäuden aus der Kolonialzeit. Hotelübernachtung wie
am Vortag.
14. Tag:Spitzkpoppe - Brandberg
Richtung Norden geht unsere Fahrt weiter und wir erreichen das Gebiet der
Spitzkoppe (1.728 m), das „Matterhorn Namibias“. Dieses Bergmassiv ragt aus
dieser weiten Ebene und ist weithin sichtbar. Felszeichnungen der
Buschmänner zeugen von einer frühen Besiedlung dieses Gebiets. Wir fahren
noch ein Stück weiter und schlagen heute am Brandberg im Damaraland unter
dem unbeschreiblichen Sternenhimmel Afrikas unser Camp auf.
(Gehzeit:
ca. 1 Std.)
15. Tag:Brandberg – Etoscha Nationalpark
Nach einer kurzen Wanderung am frühen
Morgen sind wir bei einer der geheimnisvollsten Felszeichnungen aus
prähistorischer Zeit. Die „White Lady of the Brandberg“ soll etwa
15.000–16.000 Jahre alt sein und gibt der Wissenschaft bis heute große
Rätsel auf. Vorbei an Tafelbergen, die in ihrer Form den Bergmassiven im
Monument Valley in den USA in nichts nachstehen, führt unser Weg nach Norden
zur Etoscha-Pfanne, einem weiteren Höhepunkt unserer Reise. Unser Camp
schlagen wir im Etoscha Nationalpark auf. Das Camp Okaukuejo liegt direkt an
einer beleuchteten Wasserstelle und bietet gute Möglichkeiten für
Tierbeobachtungen. An dem Wasserloch finden sich am späten Nachmittag und am
Abend oft Antilopen, Giraffen, Elefanten und vielleicht sogar Nashörner ein.
(Gehzeit: ca. 3 Std.)
16./17. Tag:Etoscha
Nationalpark
Die Etoscha-Pfanne verspricht einzigartige Tierbegegnungen. Das
Wildschutzgebiet gehört zweifellos zu den wichtigsten Tierreservaten der
Erde. Auf über 22.270 Quadratkilometern können sich die großen Tierherden
noch uneingeschränkt bewegen und man findet noch fast alle Wildtiere
Südwestafrikas im Busch oder auf den großen offenen Ebenen. An den
Wasserlöchern in der Senke versammeln sich unzählige Wasservögel und
Wildherden. Antilopen, Zebras, Giraffen kommen in großen Herden vor, Löwen
und Elefanten sind häufig zu beobachten, während man für Leoparden und
Geparden schon etwas Glück und vor allem Ausdauer braucht. Auf verschiedenen
Pirschfahrten, den so genannten „Gamedrives“, werden wir uns viel Zeit für
eines der letzten Tierparadiese unserer Erde nehmen. Ein Höhepunkt wird
sicherlich auch die Übernachtung im Camp Halali und Camp Namutoni sein, die
beide auch direkt an einer Wasserstelle liegen, nachts beleuchtet sind und
gute Möglichkeiten zur Tierbeobachtung bieten. Am Wasserloch direkt neben
dem umzäunten Rastlager können wir wahrscheinlich auch wieder Antilopen,
Giraffen, Elefanten und vielleicht sogar Nashörner sehen. Zusätzlich zu den
Exkursionen mit unserem Fahrzeug im Park unternehmen wir eine halbtägige
Pirschfahrt im offenen Safarifahrzeug.
18. Tag:Windhoek
Durch Hereroland
fahren wir zurück nach Windhoek und quartieren uns im Hotel ein. Unterwegs
machen wir einen Stop in Okahandja bei den Holzschnitzern mit der
Möglichkeit für den Einkauf von Souvenirs. Je nach Zeitverfügbarkeit
unternehmen wir heute bzw. morgen noch eine Stadtrundfahrt in Windhoek.
19. Tag:Programmende
Je nach gebuchtem
Flug bleibt noch Zeit für letzte Einkäufe und Stadtbesichtigungen.