Namib, Kalahari und
Etosha, eine 22-tägige Reise mit dem Zelt
Unterschiedlichste Wüsten- und Canyonlandschaften von faszinierender Schönheit kombiniert mit atemberaubenden Tierbegegnungen garantieren dem Naturfreund eines der eindrucksvollsten Reiseerlebnisse. Den Reisenden erwartet in diesem sympathischen Land eine unglaubliche Vielfalt von Landschaftsformen – vor allem in der Wüste Namib und am zweitgrößten Canyon unserer Erde, dem Fish River Canyon. Die Vielzahl der Wildtiere (Elefanten, Giraffen, Löwen, Zebras, Antilopen…) an den Wasserlöchern der Etosha-Pfanne während der Trockenzeit machen den
Etosha-Nationalpark zum wohl beeindruckendsten Naturschutzgebiet Afrikas. Grandiose Landschaften und märchenhafte Sonnenauf- und -untergänge werden jeden Reisefreund begeistern!
1. Tag: Flug nach
Windhoek
Linienflug am Abend von Frankfurt nach
Windhoek.
2.
Tag: Ankunft Windheok – Daan-Viljoen-Wildpark
Nach unserer Ankunft in Windhoek erreichen wir nach kurzer Fahrt den
Daan-Viljoen-Wildpark, Übernachtung in hübschen Gästehäusern inmitten des
Naturreservats. Erste Tierbegegnungen auf einer Pirschfahrt bzw. Wanderung
durch das Naturschutzgebiet. Zebras, Gnus, Antilopen und viele andere Tiere
leben in diesem Wildpark.
3.
Tag: Kalahari
Wir verlassen Windhoek und fahren Richtung Süden durch die Ausläufer der
Kalahari-Dünen, die mit ihrer roten Färbung beeindrucken. Am späten
Nachmittag erreichen wir unser Lager. Die Kalahari ist eines der größten
Trockengebiete unserer Erde. Die Tiere in diesem Gebiet haben sich dem Leben
in dieser extremen Wildnis mit oft ungewöhnlichen Methoden angepasst. Zwei
Nächte bleiben die Zelte hier im Park stehen.
4.
Tag: Kalahari – Pirschfahrt
Zwischen roten Dünen und Savanne erleben wir diese einzigartige
Landschaft während einer Pirschfahrt. Über 50 verschiedene Säugetiere
finden sich hier und mit sehr großer Wahrscheinlichkeit sehen wir
Springböcke, Zebras und Strauße, mit etwas Glück auch den Kalahari Löwen.
Ansonsten sind viele Antilopenarten zu beobachten.
5.
Tag: Mesosaurus Fossilien – Köcherbaumwald
Weiter geht unsere Reise zu den Köcherbäumen. Unterwegs können wir einen
Abstecher zu den Mesosaurus Fossilien unternehmen (fakultativ). Die 3–5 m
hohen Köcherbäume erhielten ihren Namen aufgrund der Gewohnheiten der
Buschleute, die aus den Ästen Köcher für ihre Pfeile erstellten. Hier
befindet sich ein imposantes Labyrinth aus massivem Doloritgestein, der
„Spielplatz der Giganten“. Abends besteht die Möglichkeit auf einer Farm bei
der Fütterung der Geparden zuzusehen.
6.
Tag: Fish River Canyon
Auf schöner Strecke durchfahren wir wilde Berglandschaften und
Köcherbaumwälder. Wir erreichen den Fish River Canyon, wo wir unsere Zelte
aufschlagen werden. Der Fish River Canyon ist die größte Schlucht Afrikas
und zweitgrößter Canyon der Erde. Ebenso wie am Grand Canyon in den USA
bietet sich eine Fülle unterschiedlichster Formen und Farben. Von den
Aussichtspunkten direkt am Canyonrand hat man schöne Ausblicke auf die
161km lange und bis 549m tiefe Schlucht. Malerische Sonnenuntergänge sind in
dieser großartigen Landschaft eine Selbstverständlichkeit.
7.
Tag: Namibwüste
Heute gelangen wir an den Rand der Wüste Namib und schlagen unser
Nachtlager in der Gegend von Klein Aus Vista auf. Von unserem Campingplatz
aus haben wir einen phantastischen Blick auf die Namibwüste und das
Diamantensperrgebiet. Inmitten dieser kargen Vulkanlandschaft und der von
Kameldornbäumen durchzogenen Wüstenlandschaft leben die sagenumwobenen
Wildpferde der Namib. Bis heute ist ihre genaue Herkunft nicht ganz geklärt.
8.
Tag: Wüste Namib – Lüderitz
Die Wüste Namib mit ihren unendlichen Sanddünen durchqueren wir heute
auf unserer Fahrt zur Atlantikküste. Die Wüste zeigt sich von einer ihrer
schönsten Seiten. Die Sanddünen leuchten in den unterschiedlichsten Farben
und bieten grandiose Landschaftsbilder. In Lüderitz angekommen, fahren wir
hinaus zum Diaz Punt, wo wir Flamingos, Pinguine und Robben auf den
vorgelagerten Inseln beobachten können. Nach Besichtigung der Geisterstadt
Kolmanskop, gelegen inmitten der ergiebigsten Diamantenfelder der Erde,
übernachten wir nochmals auf dem Hochplateau von Klein Aus Vista.
9.
Tag: Namibdünen Sossusvlei
Wir verlassen den Süden Namibias und wenden uns nach Norden, um durch
die schönsten und unberührtesten Teile der Wüste Namib einen der absoluten
Höhepunkte unserer Reise, die Sanddünen im Sossusvlei, zu erreichen. Wir
schlagen unser Camp für 2 Tage auf.
10.
Tag: Namibdünen Sossusvlei – Wanderung – Sesriem Canyon
Am frühen Morgen fahren wir zu den höchsten Sanddünen ins Sossusvlei.
Etwa 3 km vor dem Sossusvlei müssen wir unser Fahrzeug stehen lassen und
erreichen die Senke nach einer kurzen Wanderung (fakultativ stehen auch
örtliche Allradfahrzeuge zur Verfügung). Bei einer Wanderung auf eine dieser
imposanten Dünen genießen wir einen unvergesslichen Ausblick über dieses
gigantische Dünenmeer. Am Nachmittag erkunden wir den Sesriem Canyon, wo
sich der Tsauchab-Fluss ca. 50 m tief in das schieferartige Gestein
hineingefressen hat. Zum Sonnenuntergang können wir das herrliche
Farbenspiel der Wüste Namib erleben. Fakultativ besteht auch die Möglichkeit
für einen Rundflug über die Namibwüste (ca. €uro 90 p.P.). Übernachtung wie
am Vortag.
11./12. Tag: Namib-Nakluft-Nationalpark – Wanderung
Heute erreichen wir den östlichsten Teil des
Namib-Naukluft-Naturschutzgebietes, die Naukluft-Berge. Hier haben wir Zeit,
diese Bergwildnis auf einer Wanderung zu erforschen. Je nach Jahreszeit
treffen wir hier auf sprudelnde Gebirgsbäche, die sich in glasklaren Pools
sammeln und zum erfrischenden Bad einladen. Selbst in der Trockenzeit gibt
es hier reichliche Wasservorkommen, sodaß auch zu dieser Zeit eine
erstaunliche Vegetation gedeiht.
13.
Tag: Blutkuppe – Wüstencamp Das Namib-Naukluft-Naturschutzgebiet ist das
Größte in Namibia. An der Blutkuppe, einem Bergmassiv, das wegen seiner je
nach Lichtverhältnissen blutroten Verfärbung diesen Namen trägt, schlagen
wir unser Wüstencamp auf. Wir besteigen auf einer kurzen Wanderung das
Massiv der Blutkuppe und erleben einen traumhaften Sonnenuntergang.
14.
Tag: Atlantischer Ozean - Swakopmund
Durch einsame Hochebenen fahren wir zu den Welwitschias. Diese Pflanzen
gedeihen nur hier in Südwestafrika und zählen zu den ältesten Lebewesen
unserer Erde. Bis zu 2.000 Jahre alt werden diese eigentümlichen Lebewesen.
Anschließend Fahrt durch die so genannte „Mondlandschaft“, einer
unwirklichen, fast beängstigenden, jedoch faszinierenden Berg- und
Canyonlandschaft inmitten der Namib. Wir erreichen den Atlantischen Ozean
und das Küstenstädtchen Swakopmund. Ein Stadtbummel durch das historische
Swakopmund mit vielen Gebäuden aus der deutschen Kolonialzeit beschließt den
heutigen Tag. Wir quartieren uns für 2 Nächte in Bungalows ein.
15.
Tag Swakopmund
Der heutige Tag bleibt für eigene Exkursionen. Es besteht die
Möglichkeit zu einem Bootsausflug zu der Robbenkolonie.Unzählige Pelzrobben
leben hier in einem heillosen Durcheinander und können aus allernächster
Nähe beobachtet werden (fakultativ, ca. €uro 50,- p.P. inkl. Snacks und
frischen Austern). Außerdem besteht die Möglichkeit für einen Rundflug über
die Wüste Namib. Phantastische Wüstenlandschaften eröffnen sich hier aus der
Vogelperspektive – ein unvergessliches Erlebnis (fakultativ, ca. €uro 100,-
p.P.)
16.
Tag: Spitzkpoppe - Brandberg
Richtung Norden geht unsere Fahrt weiter und wir erreichen das Gebiet
der Spitzkoppe (1.728 m), das „Matterhorn Namibias“. Dieses Bergmassiv ragt
aus dieser weiten Ebene und ist weithin sichtbar. Felszeichnungen der
Buschmänner zeugen von einer frühen Besiedlung dieses Gebiets. Wir fahren
noch ein Stück weiter und schlagen heute am Brandberg im Damaraland unter
dem unbeschreiblichen Sternenhimmel Afrikas unser Camp auf.
17.
Tag: Brandberg – Wanderung – Etosha
Nach einer kurzen Wanderung am frühen Morgen sind wir bei einer der
geheimnisvollsten Felszeichnungen aus prähistorischer Zeit. Die „White Lady
of the Brandberg“ soll etwa 15.000–16.000 Jahre alt sein und gibt der
Wissenschaft bis heute große Rätsel auf. Vorbei an Tafelbergen, die in ihrer
Form den Bergmassiven im Monument Valley in den USA in nichts nachstehen,
führt unser Weg nach Norden zur Etoscha-Pfanne, einem weiteren Höhepunkt
unserer Reise. Unser Camp schlagen wir nicht weit von Okaukuejo entfernt
auf.
18./19. Tag: Etosha Nationalpark
Die Etoscha-Pfanne verspricht einzigartige Tierbegegnungen. Das
Wildschutzgebiet gehört zweifellos zu den wichtigsten Tierreservaten der
Erde. Auf über 22.270 Quadratkilometern können sich die großen Tierherden
noch uneingeschränkt bewegen und man findet noch fast alle Wildtiere
Südwestafrikas im Busch oder auf den großen offenen Ebenen. An den
Wasserlöchern in der Senke versammeln sich unzählige Wasservögel und
Wildherden. Antilopen, Zebras, Giraffen kommen in großen Herden vor, Löwen
und Elefanten sind häufig zu beobachten, während man für Leoparden und
Geparden schon etwas Glück und vor allem Ausdauer braucht. Auf verschiedenen
Pirschfahrten, den so genannten „Gamedrives“, werden wir uns viel Zeit für
eines der letzten Tierparadiese unserer Erde nehmen.
Ein Höhepunkt wird sicherlich die Übernachtung im Camp Okaukuejo bzw. Camp
Halali sein, die direkt an einer Wasserstelle liegen, die Nachts auch
beleuchtet ist, und gute Möglichkeiten zur Tierbeobachtung bietet. Am
Wasserloch direkt neben dem umzäunten Rastlager können wir wahrscheinlich
Antilopen, Giraffen, Elefanten und vielleicht sogar Nashörner sehen.
Zusätzlich zu den Exkursionen mit unserem Fahrzeug im Park unternehmen wir
an beiden Tagen jeweils einen halbtägigen Gamedrive (Tierbeobachtung im
offenen Safariahrzeug).
20.
Tag: Windhoek
Durch Hereroland fahren wir zurück nach Windhoek und quartieren uns im
Hotel ein. Unterwegs machen wir einen Stop in Okahandja bei den
Holzschnitzern mit der Möglichkeit für den Einkauf von Souvenirs.
21.
Tag: Rückflug
Rückflug nach Deutschland.
22.
Tag: Ankunft in Frankfurt
In der Früh Ankunft in Frankfurt.