Namib, Kalahari und Etosha, eine 18-tägige Reise mit dem Zelt
Unterschiedlichste Wüsten- und Canyonlandschaften von
faszinierender Schönheit kombiniert mit atemberaubenden Tierbegegnungen
garantieren dem Naturfreund eines der eindrucksvollsten Reiseerlebnisse. Den
Reisenden erwartet in diesem sympathischen Land eine unglaubliche Vielfalt
von Landschaftsformen – vor allem in der Wüste Namib und am zweitgrößten
Canyon unserer Erde, dem Fish River Canyon. Die
Vielzahl der Wildtiere (Elefanten, Giraffen, Löwen, Zebras, Antilopen…) an
den Wasserlöchern der Etosha-Pfanne während der Trockenzeit machen den
Etosha-Nationalpark zum wohl beeindruckendsten Naturschutzgebiet Afrikas.
Grandiose Landschaften und märchenhafte Sonnenauf- und -untergänge werden
jeden Reisefreund begeistern!
1. Tag: Flug nach Windhoek / Fahrt Auob Lodge
Je nach gebuchtem Flug ist die Ankunft
in Windhoek am Morgen. Wir verlassen Windhoek und fahren Richtung Süden
durch die Ausläufer der Kalahari-Dünen, die mit ihrer roten Färbung
beeindrucken. Die Kalahari ist eines der größten Trockengebiete unserer
Erde. Die Tiere in diesem Gebiet haben sich dem Leben in dieser extremen
Wildnis mit oft ungewöhnlichen Methoden angepasst. Wir erreichen die Auob
Lodge, eine grüne Oase in der Kalahari. Die roten Dünen der Kalahari stehen
in starkem Kontrast zu den weißen Kalkfelsen im trockenen Flussbett des Auob
Flusses. In dem etwa 8000 ha großen Gebiet können verschiedene
Antilopenarten, Giraffen, kleinere Säugetiere und Vogelarten beobachtet
werden. Die verschiedenen Pflanzen haben sich in diesem Gebiet den harten
Bedingungen der Kalahari gut angepasst. Am Nachmittag unternehmen wir eine
Pirschfahrt im offenen Geländefahrzeug und bei einem Drink zum
Sonnenuntergang können wir sicherlich schon unsere ersten Tierbeobachtungen
machen. Wir genießen die friedliche Atmosphäre am Swimming Pool oder
entdecken die Umgebung auch noch zu Fuß – Lodgeübernachtung.
Fahrstrecke: ca. 380 km
2. Tag:
Quiver Tree Camp
Wir fahren über
Stampriet, Gochas und Koes in Richtung Keetmanshoop. Rund 13 Kilometer
nordöstllich von Keetmanshoop liegt der spektakuläre und mittlerweile zum
National Monument deklarierte Köcherbaum Wald. Der Köcherbaum – oder "Kokerboom"
in Afrikaans – ist besonders im heißen und trockenen Süden Namibias
heimisch. Die bis zu neun Meter hohen Gewächse sind Sukkulenten. Sie passen
sich an die extremen Umweltbedingungen an, indem sie in ihrem Stamm Wasser
speichern. Köcherbäume blühen erstmals nach 20 bis 30 Jahren und können bis
zu 300 Jahre alt werden. Das Holz ist sehr leicht und innen schwammig. Da
sich Stamm und Äste leicht aushöhlen lassen wurden sie von den einst hier
lebenden San (Buschmännern) als Köcher für ihre Pfeile benutzt -
Campingübernachtung.
Fahrstrecke: ca. 350 km
3. Tag:
Fish River Canyon
Unsere Reise führt uns zunächst nach Keetmannshoop. Die Stadt wurde 1866 als
Missionsstation gegründet und nach dem deutschen Kaufmann Johann Keetman
benannt, der die Mission finanziell unterstützte. Die alte Kirche in
Keetmanshoop beherbergt heute ein Museum in dem die Geschichte der Stadt
illustriert ist. Sehenswert ist auch das alte "Kaiserliche Postamt" aus dem
Jahre 1910, das heute die Touristeninformation beherbergt. Wir fahren weiter
bis zum Fish River Canyon. Der Fish River ist mit 650 Kilometern der längste
Fluss in Namibia. Er entspringt im östlichen Naukluft Gebirge und mündet
südwestlich von Ai-Ais in den Oranje. Der Canyon am Unterlauf gehört zu den
eindrucksvollsten Naturschönheiten im südlichen Teil Namibias. Mit seiner
Tiefe von bis zu 550 Metern gilt der Fish River Canyon - nach dem Grand
Canyon in Amerika - als zweitgrößter Canyon der Welt. Die Schlucht windet
sich über eine Distanz von rund 160 Kilometern durch das zerklüftete Koubis-Bergmassiv
bis hinunter nach Ai-Ais – Campingübernachtung.
Gehzeit: ca. 1 Std.
4.
Tag: Klein Aus
Vista
Heute gelangen wir an den Rand der Wüste Namib
und schlagen unser Nachtlager in der Gegend von Klein Aus Vista für 2 Nächte
auf. Von unserem Campingplatz aus haben wir einen phantastischen Blick auf
die Namibwüste und das Diamantensperrgebiet. Inmitten dieser kargen
Vulkanlandschaft und der von Kameldornbäumen durchzogenen Wüstenlandschaft
leben die sagenumwobenen Wildpferde der Namib. Bis heute ist ihre genaue
Herkunft nicht ganz geklärt.
Gehzeit: 2 – 4 Std.
Fahrstrecke: ca. 275 km
5. Tag:
Wüste Namib – Lüderitz - Kolmanskop
Die Wüste Namib mit ihren unendlichen Sanddünen durchqueren wir heute auf
unserer Fahrt zur Atlantikküste. Die Wüste zeigt sich von einer ihrer
schönsten Seiten. Die Sanddünen leuchten in den unterschiedlichsten Farben
und bieten grandiose Landschaftsbilder. In Lüderitz angekommen, fahren wir
hinaus zum Diaz Punt, wo wir Flamingos, Pinguine und Robben auf den
vorgelagerten Inseln beobachten können. Nach Besichtigung der Geisterstadt
Kolmanskop, gelegen inmitten der ergiebigsten Diamantenfelder der Erde,
übernachten wir nochmals auf dem Hochplateau von Klein Aus Vista.
Gehzeit: ca. 1-2 Std.
Fahrstrecke: ca. 125 km
6. Tag:
Wüste Namib/Sesriem
Wir verlassen den Süden Namibias
und wenden uns nach Norden, um durch die schönsten und unberührtesten Teile
der Wüste Namib einen der absoluten Höhepunkte unserer Reise, die Sanddünen
im Sossusvlei, zu erreichen. Wir schlagen unser Camp direkt am Parkeingang
bei Sesriem auf.
Fahrstrecke: ca. 350 km
7. Tag:
Namibdünen
Sossusvlei – Namib
Naukluft
Am frühen
Morgen fahren wir zu den höchsten Sanddünen ins Sossusvlei. Etwa 3 km vor
dem Sossusvlei müssen wir unser Fahrzeug stehen lassen und erreichen die
Senke nach einer kurzen Wanderung (fakultativ stehen auch örtliche
Allradfahrzeuge zur Verfügung, ca. € 15,- p.P.). Bei einer Wanderung auf
eine dieser imposanten Dünen genießen wir einen unvergesslichen Ausblick
über dieses gigantische Dünenmeer. Im Anschluss daran machen wir uns auf den
Weg in den Naukluft Park. Dort schlagen wir unser Camp auf.
Gehzeit: ca. 3- 4 Std.
Fahrstrecke: ca. 90 km
8. Tag:
Namib-Naukluft-Nationalpark –
Blutkoppe
Am frühen
Morgen werden wir diese Bergwildnis auf einer Wanderung erforschen. Je nach
Jahreszeit treffen wir hier auf sprudelnde Gebirgsbäche, die sich in
glasklaren Pools sammeln und zum erfrischenden Bad einladen. Selbst in der
Trockenzeit gibt es hier reichliche Wasservorkommen, sodass auch zu dieser
Zeit eine erstaunliche Vegetation gedeiht. Anschließend brechen wir unser
Lager ab und fahren weiter zur Blutkoppe. An der Blutkuppe, einem
Bergmassiv, das wegen seiner je nach Lichtverhältnissen blutroten Verfärbung
diesen Namen trägt, schlagen wir unser Wüstencamp auf.
Gehzeit: ca. 2-3 Std.
Fahrstrecke: ca. 165 km
9. Tag:
Blutkuppe –
Swakopmund
Die Frühaufsteher
besteigen auf einer kurzen Wanderung das Massiv der Blutkuppe und erleben
einen traumhaften Sonnenaufgang. Nach einem gemütlichen Frühstück machen wir
uns auf den Weg an die Küste, aber vorher machen wir noch einen Abstecher zu
den Welwitschias. Diese Pflanzen gedeihen nur hier in Südwestafrika und
zählen zu den ältesten Lebewesen unserer Erde. Bis zu 2.000 Jahre alt werden
diese eigentümlichen Lebewesen.
Anschließend Fahrt durch die so genannte
„Mondlandschaft“, einer unwirklichen, fast beängstigenden, jedoch
faszinierenden Berg- und Canyonlandschaft inmitten der Namib. Wir erreichen
den Atlantischen Ozean und das Küstenstädtchen Swakopmund. Ein Stadtbummel
durch das historische Swakopmund mit vielen Gebäuden aus der deutschen
Kolonialzeit beschließt den heutigen Tag. Wir quartieren uns für 2 Nächte im
Gästehaus ein.
Gehzeit: 2 Std.
Fahrstrecke: ca. 115 km
10. Tag:
Swakopmund
Am Vormittag unternehmen wir von
Walvis Bay aus einen Bootsausflug zu einer Robbenkolonie. Unzählige
Pelzrobben leben hier in einem heillosen Durcheinander und können aus
allernächster Nähe beobachtet werden. Der Nachmittag bleibt für eigene
Exkursionen. Es besteht die Möglichkeit für einen Rundflug über die Wüste
Namib mit phantastischen Ausblicken auf die Wüstenlandschaften aus der
Vogelperspektive – ein unvergessliches Erlebnis (fakultativ, ca. € 120,- p.P.).
Sehr interessant ist auch ein Stadtbummel durch das historische Swakopmund
mit vielen Gebäuden aus der Kolonialzeit. Gästehausübernachtung wie am
Vortag.
11. Tag:
Spitzkoppe - Brandberg
Das Namib-Naukluft-Naturschutzgebiet
ist das Größte in Namibia. An der Blutkuppe, einem Bergmassiv, das wegen
seiner je nach Lichtverhältnissen blutroten Verfärbung diesen Namen trägt,
schlagen wir unser Wüstencamp auf. Wir besteigen auf einer kurzen Wanderung
das Massiv der Blutkuppe und erleben einen traumhaften Sonnenuntergang. (Gehzeit:
2 Std.)
12. Tag:
Palmwag
Nach einer kurzen Wanderung am
frühen Morgen sind wir bei einer der geheimnisvollsten Felszeichnungen aus
prähistorischer Zeit. Die „White Lady of the Brandberg“ soll etwa
15.000–16.000 Jahre alt sein und gibt der Wissenschaft bis heute große
Rätsel auf. Das Damaraland erstreckt sich im Nordwesten Namibias südlich des
Kaokovelds zwischen Erongo und der Etosha Pfanne. Dem Besucher eröffnen sich
auf der Fahrt durch das Gebiet immer wieder grandiose Landschaften mit
bizarren Bergen und weiten steinigen Ebenen. Nur selten trifft man auf
Menschen und Siedlungen. Dafür gibt es noch wild lebende Nashörner und
Wüstenelefanten, hauptsächlich im westlichen Teil. Dieses Paradies am
Uniabrivier im nordwestlichen Namibia hat eine wildreiche und atemraubende
Umgebung. Unser Ziel ist die Oase der Palmwag Lodge wo wir unser Camp für 2
Nächte aufschlagen. Wir können die Natur genießen und auf eigene Faust
erkunden.
Fahrstrecke: ca. 280 km
13. Tag:
Palmwag
Während einer morgendlichen
geführten 3 – 5-stündigen Safari zu Fuß entlang des Uniabriviers im
Konzessionsgelände der Palmwag Lodge können wir die Faszination von Fauna
und Flora dieser herrlichen Region Namibias erleben. Mit etwas Glück werden
wir die seltenen Wüstenelefanten beobachten können. Am Nachmittag können wir
uns am Pool entspannen oder nochmals auf Erkundungstour gehen und die
einmalige Landschaft und Tierwelt genießen.
Gehzeit: ca. 3-5 Std.
14. Tag:
Etoscha Nationalpark
Wir fahren weiter in Richtung
Norden zur Etoscha-Pfanne, einem weiteren Höhepunkt unserer Reise. Unser
Camp schlagen wir im Etoscha Nationalpark auf. Das Camp Okaukuejo liegt
direkt an einer beleuchteten Wasserstelle und bietet gute Möglichkeiten für
Tierbeobachtungen. An dem Wasserloch finden sich am späten Nachmittag und am
Abend oft Antilopen, Giraffen, Elefanten und vielleicht sogar Nashörner ein.
Fahrstrecke: 320 km
15. / 16. Tag:
Etoscha Nationalpark
Die Etoscha-Pfanne verspricht
einzigartige Tierbegegnungen. Das Wildschutzgebiet gehört zweifellos zu den
wichtigsten Tierreservaten der Erde. Auf über 22.270 Quadratkilometern
können sich die großen Tierherden noch uneingeschränkt bewegen und man
findet noch fast alle Wildtiere Südwestafrikas im Busch oder auf den großen
offenen Ebenen. An den Wasserlöchern in der Senke versammeln sich unzählige
Wasservögel und Wildherden. Antilopen, Zebras, Giraffen kommen in großen
Herden vor, Löwen und Elefanten sind häufig zu beobachten, während man für
Leoparden und Geparden schon etwas Glück und vor allem Ausdauer braucht. Auf
verschiedenen Pirschfahrten, den sogenannten „Gamedrives“, werden wir uns
viel Zeit für eines der letzten Tierparadiese unserer Erde nehmen. Ein
Höhepunkt wird sicherlich auch die Übernachtung in einem der Camps (Okaukuejo/Halali/Namutoni)
sein, die direkt an einer Wasserstelle liegen, nachts beleuchtet sind und
gute Möglichkeiten zur Tierbeobachtung bieten. Am Wasserloch direkt neben
dem umzäunten Rastlager können wir wahrscheinlich auch wieder Antilopen,
Giraffen, Elefanten und vielleicht sogar Nashörner sehen. Zusätzlich zu den
Exkursionen mit unserem Fahrzeug unternehmen wir eine ganztägige Pirschfahrt
im offenen Safarifahrzeug.
17. Tag:
Windhoek
Durch Hereroland fahren wir
zurück nach Windhoek und quartieren uns im Hotel ein. Unterwegs machen wir
einen Stop in Okahandja bei den Holzschnitzern mit der Möglichkeit für den
Einkauf von Souvenirs. Je nach Zeitverfügbarkeit unternehmen wir heute bzw.
morgen noch eine Stadtrundfahrt in Windhoek.
Fahrstrecke: 280 km
18. Tag: Programmende
Je nach
gebuchtem Flug bleibt noch Zeit für letzte Einkäufe und Stadtbesichtigungen.